Mahnwache in Letschin gegen CCS

Da wir uns seit Jahren mit dem Thema CCS hier in der Region beschäftigen, wurde es auch endlich mal Zeit, offiziell bei der Mahnwache Flagge zu zeigen. Vereinzelt waren ja bereits Piraten vor Ort.

Nun wurden wir eingeladen, auf der letzten Mahnwache dabei zu sein und neben anderen Parteien dort ein kurzes Statement abzugeben. Die kurze Rede führte Sven Weller vom Landesvorstand, wobei er erst einmal argöhnisch beobachtet wurde, am Ende aber Beifall für seine Worte erhielt. Das ist schon etwas, wenn man weiß und auch verstehen kann, dass sich eine Bürgerinitiative nur ungern von Parteien vereinnahmen lassen möchte.

Insgesamt waren fünf Piraten in Letschin und die Flyer wurden auch interessiert eingesteckt. Das zeigt wieder einmal, dass wir mehr Präsenz vor Ort zeigen müssen. Schon allein deswegen, damit wir von dem Image einer Internetpartei loskommen.

Denn es sind nicht nur reine Internetthemen, die uns bewegen und wo wir Veränderungen sehen. Auch die Themen, die die Leute vor Ort bewegen, besprechen wir und bilden uns dazu eine Meinung.

Die Anwesenheit der Piraten in Letschin war der Märkischen Oderzeitung auch gleich eine entsprechende Überschrift wert: „Piraten sind jetzt mit im Boot“


Kommentare

5 Kommentare zu Mahnwache in Letschin gegen CCS

  1. Nerd schrieb am

    <>

    Wie jetzt, ich dachte das Gesetz sei durch Gegenstimmen aus der Länderkammer(09/11) vom Tisch!?
    Somit wurde auch der Wahnsinn des Vattenfall-Konzerns gestoppt.
    Nun doch nicht?

    MfG

  2. Nerd schrieb am

    Hallo Jens
    Entsprechende Tests sind doch bereits Realität geworden; passiert, im Mai diesen Jahres in Ketzin (Brandenburg).
    Anfang Mai berichtete man noch von 23 Tonnen, die dort für den Zeitraum von einem Monat zu Testzwecken verpresst worden waren.

    Das Gift ist immer noch im Boden, nur mittlerweile sind daraus schon insgesamt 53.800 Tonnen!!!, geworden.
    Zynismus pur, wenn hier noch von einem „Test“ geredet wird.

  3. Die Regierung wird mit dem alten Entwurf in die Verhandlungen gehen, die Länderklausel soll nicht antastet werden. In der Frage der Haftungsübertragung will wohl die Bundesregierung Zugeständnisse machen und die Bundesländer etwas entlasten. Der Bundesregierung geht es jetzt v.a. darum, ein Vertragsverletzungsverfahren abzuwenden. Als eine letzte Option wird auch eine Möglichkeit eines stufenweisen Einstiegs in geringerem Umfang gehandelt. Die Beratungen für einen Neuanlauf bei dem am Widerstand der Länder gescheiterten Gesetz wurden am Dienstagabend auf den 22. November vertagt….
    …Angesichts der sehr unterschiedlichen Länderpositionen sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann der dpa: «Ob man das noch aufknacken kann, wird schwierig.» …..
    ….Aus Baden-Württemberg kam der Vorschlag, die Anwendung zunächst nur auf CO2-Emissionen in der Industrie zu beschränken – dies wird aber als wenig mehrheitsfähig angesehen….Also, die Wachsamkeit ist notwendig.

  4. Immer wieder werden die zahlreichen Aktivitäten gegen das CCS-Vorhaben von Vattenfall und unserer Landesregierung auf Ängste und Wertverluste der betroffenen Bevölkerung reduziert und oft verlieren sich die Berichte über die Proteste leider nur in den regionalen Seiten der Medien. Dabei geht es auch um die Sorge der Gefährdung unseres höchsten und lebensnotwendigen Gutes, das Trinkwasser. Und es geht um das Nichtverständnis für die Verschwendung von öffentlichen Geldern, für eine ineffiziente, unökonomische, unökologische, nicht zukunftsorientierte und vom Menschen nicht beherrschbare Risikotechnologie, die unter bewohntem Gebiet erprobt werden soll. Mit diesen Bedenken steht die Bevölkerung auch nicht allein. Viele Institutionen und Wissenschaftler weisen seit Jahren darauf hin und selbst die Versicherungen verweigern sich, wie bei der Atomenergie Verantwortung zu übernehmen. Trotzdem will die Bundesregierung diese CCS-Erforschung weiter vorantreiben. Immer wieder werden die zahlreichen Aktivitäten gegen das CCS-Vorhaben von Vattenfall und unserer Landesregierung auf Ängste und Wertverluste der betroffenen Bevölkerung reduziert und oft verlieren sich die Berichte über die Proteste leider nur in den regionalen Seiten der Medien. Dabei geht es auch um die Sorge der Gefährdung unseres höchsten und lebensnotwendigen Gutes, das Trinkwasser. Und es geht um das Nichtverständnis für die Verschwendung von öffentlichen Geldern, für eine ineffiziente, unökonomische, unökologische, nicht zukunftsorientierte und vom Menschen nicht beherrschbare Risikotechnologie, die unter bewohntem Gebiet erprobt werden soll. Mit diesen Bedenken steht die Bevölkerung auch nicht allein. Viele Institutionen und Wissenschaftler weisen seit Jahren darauf hin und selbst die Versicherungen verweigern sich, wie bei der Atomenergie Verantwortung zu übernehmen. Trotzdem will die Bundesregierung diese CCS-Erforschung weiter vorantreiben. http://www.bruchkultur.de/jm/index.php/co2/aktionen

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